Mobile Menu

Advent, Weihnachten und …

»Taufe Jesu« – Emporenbild in der Sebnitzer Stadtkirche (Foto: Andreas Süß, 2015) »Taufe Jesu« – Emporenbild in der Sebnitzer Stadtkirche
(Foto: Andreas Süß, 2015)

 

Es ist wieder so weit. Advent und Weih­nachten – vertraute Lieder und Texte: »Macht hoch die Tür, die Tor macht weit«, »Tochter Zion, freue dich« oder »Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging …«

Die Geschichte von der großen Volks­zählung, wegen der sich Maria und Josef auf den Weg nach Bethlehem machen müssen, die Herbergs­suche, die Geburt im Stall, die Bot­schaft der Engel an die Hirten, das alles erzählt uns der Evangelist Lukas.

Daneben steht der Weihnachts­hymnus aus dem Evangelium des Johannes: »Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott … In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen und das Licht scheint in der Finsternis.«

Nur wenig später zum Epiphanias­fest am 6. Januar hören wir aus dem Matthäus-Evangelium die Geschichte von den Stern­kundigen aus dem Morgen­land, die auf der Suche nach dem Jesus­kind dem Stern folgen und ihn schließ­lich finden, anbeten und ihre Schätze auftun: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

Die Bibel: Matthäus 3, 17b       

Damit ist der Weih­nachts-Fest­kreis noch lange nicht zu Ende. Die Weih­nachts­bot­schaft geht weiter und gilt uns heute immer wieder neu. Am ersten Sonntag nach dem Epiphanias­fest wird die Geschichte gelesen, die von der Taufe Jesu durch Johannes am Jordan erzählt: »Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.« heißt es dort.

Jesus hat vermutlich selbst nie getauft. Aber am Beginn seines Wirkens lässt er sich von Johannes taufen und hört die Stimme: »Dies ist mein geliebter Sohn!« Wie ermutigend auch für uns, dieses Wort aus alter Zeit: Er, Jesus, kommt von Gott. Auf ihn sind wir getauft.

Auch 2026 werden wir wieder Tauf­erinnerung feiern, uns verge­wissern, dass wir in der Taufe durch den Heiligen Geist zu Gott dem Vater und seinem geliebten Sohn Jesus Christus gehören und als Schwestern und Brüder mitein­ander verbunden sind.

Eine gesegnete Advents- und Weih­nacht­szeit wünscht Ihnen im Namen aller Mitar­bei­ten­den Ihr Kantor

Albrecht Päßler