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Griechenland. Ein Land der Sonne, am Mittelmeer gelegen. Schroffe Berge, Oliven- Haine und schöne Strände wechseln sich ab mit geschichtsträchtigen Stätten. Athen, die Hauptstadt – dort ist was los. Mittelpunkt der ganzen Region. Menschenmassen schieben sich durch den Ort. Hier bietet jemand etwas an, dort gibt’s was zu kaufen. Und nicht zu übersehen sind die vielen Tempel: für Apollon und Zeus, für Artemis und Dionysos. Über der Stadt thront die Akropolis mit dem Parthenon. Dieser Tempel wurde für die Stadtgöttin Athene gebaut zum Dank für die Rettung im Krieg. Auf gewaltigen Säulen ruht der Tempel. Sie führen den Blick des Betrachters schon von weitem zum Himmel.

Als Paulus durch Athen geht, packt ihn der Zorn: Die ganzen Tempel sind für ihn heidnische Götzenbilder. Der Marmor, das Gold und das Silber sind für ihn der Versuch, darzustellen, was undarstellbar ist.

Auf dem Areopag, einem Felsen vor der Akropolis, kommt er mit neugierigen Athenern ins Gespräch. Er knüpft bei dem an, was er sieht: Dem Versuch, Gott darzustellen. Er sucht die Gemeinsamkeiten seines Glaubens mit der griechischen Philosophie. Diesen interreligiösen Dialog, fasst er mit einem Satz zusammen: „In Gott leben, weben und sind wir.“ Das ganze Leben ist mit Gott verwoben. Lebensfragen sind Glaubensfragen. Liebe, Freundschaft, Verantwortung, Familie, Sinn, Schöpfung, Abschied, Trauer, … diese Themen sind eng verwoben mit dem Glauben.

Dieser unbekannte Gott wurde in Jesus sichtbar. Der verborgene Gott bekommt ein Gesicht. Wie Jesus gelebt, was er gelehrt und verkündet hat, das erfahren wir in der Bibel.

Mit diesem Vertrauen können sie auf andere zugehen, die Wunder der Schöpfung bestaunen, großartige Tempel und andere kulturelle Leistungen würdigen und bekennen: „In Gott leben, weben und sind wir.“

Dieses Staunen wünsche ich Ihnen,
Ihr Lothar Gulbins