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Freitag, 7. April 2023 · 15.00 Uhr
  • Sebnitz, Ev.‑Luth. Stadtkirche »Peter und Paul«
  • Musik im Gottes­dienst

Kreuzandacht

»Wir sahen seine Herrlichkeit«

Passionskantate für Sprecher, Chor und Instrumente

In diesem musi­kalisch besonders gestal­te­ten Gottes­dienst am Kar­freitag erklingt die Passions­kantate »Wir sahen seine Herrlichkeit« für Sprecher, Chor und Instrumente. Helmut Michael Brand (Kirchen­musiker in Tutt­lingen) hat diese Kantate im Jahr 2000 nach Texten aus dem Johannes­evangelium komponiert.

Schon im 1. Kapitel des Johannes­evangeliums ist der Titel der Kantate »Wir sahen seinen Herrlich­keit« zu finden. Dort erzählt der Evangelist Johannes von dem Wort der Weisheit – von dem Wort, das von Anfang an bei Gott war und nun Mensch wird. Weiter­geführt wird die Hand­lung über das Wirken Jesu unter uns Menschen bis zu seinem Leiden und Sterben – ja schließ­lich bis zu seiner Auferstehung.

Brands Passions­kantate beschränkt sich aber nicht auf die Nach­erzählung der bibli­schen Geschichte, sondern sie ergänzt und kommen­tiert diese. Die Aussagen des Evange­listen Johannes werden gedeutet, gepredigt. Dazu benutzt Brand u.a. Texte aus dem Alten Testa­ment und vor allem auch Texte und Gedichte der damaligen Tutt­linger Pfarrerin Veronika Bohnet.

Helmut Michael Brand und Veronika Bohnet schreiben selbst zu dieser Kantate folgendes: »Geheimnis des Glaubens: Deinen Tod, o Herr verkünden wir, und deine Aufer­stehung preisen wir, bis du kommst in Herr­lich­keit« Diese Verse aus der Liturgie haben wir über unsere Passions­kantate gestellt. Besser kann man wohl gar nicht ausdrücken, weshalb wir sie schrieben. Und die Spannung zwischen »…wir sahen seine Herr­lich­keit« und »…bis du kommst in Herr­lich­keit« ist ja auch ein Leben lang auszuhalten.

 


 

Peter-Pauls-Kantorei Sebnitz, Kirchenchor Hohnstein, ein Instrumentalkreis
Leitung und Orgel: KMD Albrecht Päßler

Mittelsäule mit Kruzifix (um 1520) und Marienfigur (Ende 15. Jh. in der Sebnitzer Stadtkirche · Foto: Albrecht Päßler (2005) Mittelsäule mit Kruzifix (um 1520) und Marienfigur (Ende 15. Jh. in der Sebnitzer Stadtkirche

 

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