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Unsere Ökumenische Sozial­station wird 35 Jahre - Herz­lichen Glück­wunsch

Der Verein »Ökumenische Sozial­station Sebnitz e.V.« besteht seit 1991. Dieses Jahr werden es also 35 Jahre, in denen dieser gemein­nützige Verein den ambulanten Dienst verrichtet, um Menschen zu helfen und ihnen zu dienen. Im April ist es außerdem 10 Jahre her, dass die Tagespflege »Burggäßchen« eröffnet wurde.

Diese Gelegen­heit zum Rückblick möchte ich nutzen, darauf zu schauen, was es bedeutet, ein gemein­nütziger Verein zu sein.
Unser Verein gilt als gemein­nützig, weil er dem Allgemein­wohl dient. In unserem Fall sahen sich die Verantwort­lichen der katho­lischen und evange­lischen Kirch­gemeinden Sebnitz 1991 in der Pflicht, ihrem christ­lichen Auftrag ent­sprechend, die Ver­sorgung der pflege­bedürftigen Menschen im häus­lichen Bereich zu gewähr­leisten. Der Staat erkennt die gesell­schaft­liche Bedeutung gemein­nütziger Arbeit an – denn sie entlastet das öffentliche System. Deshalb gewährt er steuer­liche Vor­teile für gemein­nützige Organisationen, darunter:

   Befreiung von Körper­schaft- und Gewerbe­steuer
   Ausstellung von Spenden­bescheinigungen
   Zugang zu staat­lichen Zu­schüssen und Förder­mitteln

Das Ziel ist also, dass der Verein sich laut seiner Satzung unent­geltlich einem Ziel zuwendet und dort aktiv jemandem etwas Gutes tut.
In der Vergangenheit waren da ein­malige Aktionen, wie der An­bau für die Tages­pflege oder »unser Garten« mit Blick auf die Stadt, zu nennen. Einige Aktivitäten laufen schon sehr lange, wie der »Rund­brief«, die Ausge­staltung der Geburtstags­karten, die Gestaltung und Zusammen­stellung der Weihnachts­geschenke.

Unser Vorstand diskutiert immer wieder Vor­schläge und erar­beitet Ideen, prüft sie auf ihre Umsetz­barkeit und begleitet deren Realisierung, um die Gemein­nützigkeit auch weiterhin zu erhalten. In den letzten Jahren haben uns dabei vor allem auch die Pfarrer sehr unterstützt. Pfarrer Brendler und Pfarrer Gulbins sind einmal im Quartal zu unseren Gästen der Tages­pflege gekommen, um mit Ihnen über Gott und die Welt zu reden. Die Abwechslung tat den Gästen der Tages­pflege sehr gut. Auch Besuche von Schul­klassen mit Pfarrer Seidel aus Stolpen im Rahmen des Religions­unterrichts am Gym­nasium sowie Besuche von musi­kalischen Gruppen oder Kindern aus dem Hort der Christlichen Kinder­tages­stätte »Unterm Regen­bogen« zu Weihnachten bringen viel Freude ins Haus.

Mit dem Weg­gang von Pfarrer Gulbins kam es zu einer Lücke. Der Vor­stand hat sich daraufhin überlegt, wie er wieder Höhe­punkte und Begeg­nung in die Zeit des Aufenthalts der Gäste der Tages­pflege bringen kann. Mit Hilfe des Bundes­programms »Demo­kratie leben« im Programm­bereich »Partner­schaft für Demo­kratie« wurden eine Getreide­mühle und eine Hafer­quetsche an­ge­schafft, die in den Räumen der Tages­pflege genutzt werden können. Mit vorheriger An­meldung können Sie jetzt Ihr Korn dort mahlen oder ihren Hafer quetschen. In der Advents­zeit hat unser Vor­sitzender mit den Besuchern Hafer­kekse gebacken und auch die ersten Brot­rezepte wurden schon raus­gesucht. Die Mühle und Quetsche sollen unter dem Motto »Unser täglich Brot…« für eine Aktivität und ein Gespräch sorgen oder das Mit­machen mit unseren Tages­gästen ermöglichen.

Andere Mög­lich­keiten, sich zur Abwechslung für unsere Tages­gäste ein­zu­bringen, sind kleine Vorträge, ein Bilder­vortrag, eine Buch­lesung oder auch der Besuch einer unserer Kreise (Senioren­kreis, Frauen­kreis, Kinder­garten etc.) mit einem Gesprächs­thema sind willkommene Ideen, zu denen Sie herz­lich ein­ge­laden sind.
Auch der jetzt groß ge­wor­dene Garten benötigt eine helfende Hand. Jetzt, im Frühling werden wir uns treffen und dort ver­suchen, die Schön­heit der Anlage zu er­halten. Jedes Mitglied des Vereins und auch alle Gemeinde­glieder sind auf­ge­rufen, sich gern zu be­tei­ligen nach seinen bzw. ihren Möglich­keiten, ent­weder bei vorhandenen Ange­boten oder bei der Findung von Vorschlägen.
Die Gemein­nützigkeit muss gelebt werden und wir freuen uns darauf, das mit Ihnen zu tun.

Bert Hesse für den Vorstand des Vereins „Ökumenische Sozialstation Sebnitz e.V.“

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