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Gemeindefreizeit Volkenroda

1000-jährige Eiche im Kloster Volkenroda

„Wachsen wie ein Baum“ war das vom ak­tu­ellen Zu­sammen­wachsen der Kirch­gemeinde Seb­nitz-Hohn­stein in­spi­rierte Motto der dies­jährigen Ge­mein­de­rüst­zeit. Un­ter der Lei­tung von Pfarrer Gulbins, ge­stal­tet von ein­em ehr­en­amtl­ichen Vor­be­rei­tungs­kreis und musi­kalisch be­glei­tet von Kan­tor Päß­ler ver­brach­ten etwa 50 Ge­mein­de­mit­glie­der ein ver­läng­er­tes Wochen­ende im Klos­ter Vol­ken­ro­da, in Thü­ring­en.

Mit seinen ausgedehnten Streuobst­wiesen, uralten Linden, einer tausend­jährigen Eiche und untermalt von goldenem Herbstwetter, bot das Reiseziel mannigfaltige Anstöße und Impulse zur Beschäftigung mit dem Rüstzeitthema.

Die Klosteranlage selbst ist eine einzigartige Kombination aus Tradition und Moderne. Teile aufgearbeiteter Klosterruinen gehen Hand in Hand mit modernen Konstruktionen aus Glas und Stahl. Dazu gehören unter anderem ein Kirchgebäude im romanischen Stil und der Christus-Pavillon, welcher erstmals auf der Weltausstellung EXPO 2000 der Öffentlichkeit präsentiert und im Folgejahr in Volkenroda wieder errichtet worden war.

Teil des Rüstzeitprogramms waren Gruppenarbeiten für Jung und Alt. Während die Erwachsenen Bibelstellen zum Rüstzeitthema diskutierten, bastelten die Kinder unter anderem wunderschöne Tischgebetswürfel und bemalten Kopfkissen. Außerdem gab es mehrere Gelegenheiten Kloster und Umgebung geführt aber auch auf eigene Faust zu erkunden. Ein bunter Abend mit Spielen durfte ebenso wenig fehlen wie eine Nachtwanderung.

Zu den gemeinsamen Mahlzeiten erwartete uns in der Klosterkantine ein reichhaltiges Buffet mit frischem Salat und Obst sowie warmen und kalten Speisen.

Die Jesus-Bruderschaft des Klosters lud uns am Tag unserer Anreise zur traditionellen Sonntagsbegrüßung und einer Mittagsandacht im eindrucksvollen Christus Pavillon ein.

Ein Höhepunkt war der gemeinsam gestaltete Gottesdienst mit Musik und Abendmahl.

Zum Abschluss besuchten wir den Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich und hatten auf Augenhöhe mit den Bäumen die Möglichkeit, auf die Rüstzeiterlebnisse zurückzublicken.

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