Mobile Menu

Bibelgesprächsabende im Herbst 2025

Herz­liche Ein­la­dung zu den Bi­bel­ge­sprächs­a­ben­den im Herbst 2025.

Für vie­le sind die Bi­bel­ge­sprächs­a­ben­de ein­mal im Mo­nat in­zwi­schen zu ei­nem fes­ten Ter­min im Ka­len­der ge­wor­den. Wann kann man sich sonst mit an­de­ren in der Ge­mein­de zum A­bend­essen treffen und sich von der Bi­bel immer wie­der ü­ber­raschen und in­spi­rieren lassen?

Die A­ben­de be­ginnen wie­der um 19.00 Uhr mit einem Mit­bring­buffet. Wann ge­nau wir uns in Seb­nitz im Di­a­ko­nat treffen ent­neh­men Sie bitte un­se­rem Ver­an­stal­tungs­ka­len­der.

Fragen, Ideen und Anmerkungen schreiben Sie mir gern per E-Mail.

Carsten Häntzschel

»Gott ist nur ein Gebet weit von uns entfernt.«

Mit diesem Zitat von Nelly Sachs laden wir herzlich zu unseren Bibelgesprächsabenden im 2. Halbjahr 2025 ein.

Beten ist so vielfältig wie das Leben selbst. Die einen beten, weil sie in Not sind (»Not lehrt beten«); die anderen, weil sie staunen und dankbar sind. Menschen beten mit und ohne Worte, allein und gemeinsam, in geprägten Formulierungen, mit festen Gebeten oder frei aus der jeweiligen Situation heraus; voller Gewissheit manches Mal oder auch mit Zweifeln. Auch in unserer säkularisierten Gesellschaft beten wohl mehr Menschen, als man gemeinhin annimmt, und doch ist das Gebet kein leichtes, kein selbstverständliches Thema. Viele Frage hängen mit dem Beten zusammen: Was sind die passenden Worte? Kann ich Gott einfach mit »du« anreden? Welchen Sinn hat mein Beten? Was ändert sich, wenn ich bete? Gibt es eine besondere Zeit für das Beten? Kann ich vor Gott auch meine »dunklen« Seiten zeigen, darf ich auch klagen, gar anklagen? Als Gesprächsthema erscheint das Gebet heikel, im öffentlichen Raum betet kaum jemand erkennbar.
Wir wollen es dennoch versuchen.

Und doch zeigt sich vielfach die Sehnsucht, das eigene Leben, die Fragen und Ängste, die Hoffnungen und Träume vor Gott zu bringen, in ihm ein Gegenüber in existentiellen Fragen zu finden. Gerade in familiären und beruflichen Krisen, auf dem Kranken- oder Sterbebett, fällt die äußere Zurückhaltung gegenüber dem Gebet schneller fort: Persönlich und unmittelbar formulieren Menschen ihre Lebensnot, bitten um Wendung der Not um Begleitung in der Krise. Und es sind auch diese Situationen, in denen andere Menschen gebeten werden: »Bete für mich, mein Kind, meinen Partner.« Auch Menschen, die sich vielleicht sonst eher distanziert zum Glauben stellen würden, können spüren, welche Zuwendung und Fürsorge darin besteht, wenn jemand ihnen in einer Notsituation, in Krankheit oder Arbeitslosigkeit zusagt: »Ich bete für dich.«

Aus Evangelischer Erwachsenen Katechismus S. 878

Termine 2025:

27. August
24. September
29. Oktober
26. November

Zurück