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Herzlich Willkommen ...

heißen wir Pfarrer Sebastian Kreß in unserer Gemeinde.

Grußwort

Im Herbst kam die In­fo, dass nach langem War­ten die Hohn­stei­ner Pfarr­stelle wie­der be­setzt wer­den kann. Nicht nur in Hohn­stein ist die Freu­de groß. Zum 1. März wird Se­bas­tian Kreß sei­nen Dienst als Pfar­rer in un­se­rem Kirch­ge­mein­de­bund und un­se­rer Kirch­ge­mein­de be­gin­nen. Er wird für den See­lsor­ge­be­zirk Hohn­stein, Eh­ren­berg, Ul­bers­dorf und Lich­ten­hain zu­stän­dig sein. Dort ist er ers­ter An­sprech­part­ner für das Ge­mein­de­le­ben und seel­sorg­li­che Fra­gen. Die Gottes­dien­ste, Ver­wal­tungs­auf­ga­ben und an­de­re Ar­beits­ber­ei­che wer­den sich bei­de Pfar­rer tei­len.

Wir bit­ten Sie: Neh­men Sie ihn freund­lich auf, ru­fen Sie gern an, la­den Sie ihn ein (wenn es wie­der mö­glich ist) und be­ten sie für ihn. Als Kir­chen­vor­stand freu­en wir uns auf die gu­te Zu­sam­men­ar­beit und wün­sch­en ihm Got­tes Se­gen beim An­kom­men, Ein­leb­en und Ken­nen­ler­nen.

Der fei­er­li­che Or­di­na­tions­got­tes­dienst am 14. März wird wohl klei­ner als üb­lich sein und ohne Kaffee­trin­ken und Gruß­stun­de sein. Aber wir hof­fen, dass wir im Som­mer eine gu­te Mög­lich­keit fin­den, Se­bas­ti­an Kreß in grö­ßer­er Run­de fei­er­lich will­kom­men zu heißen.

Gudrun König

Vorstellung

Liebe Gemeinde,

vor zwei­ein­halb Jah­ren führ­te mich ei­ne Wan­de­rung auf dem Ma­ler­weg nach Hohn­stein. Als ich dort an­kam, freu­te ich mich, dass die Kir­che of­fen war und so den Ziel­punkt mei­ner Wan­de­rung bil­de­te. Ohne es da­mals zu ah­nen wur­de die­ser Ort nun auch zum Ziel ei­ner an­de­ren „Reise“ für mich – denn ab dem 1. März wer­de ich in der Ge­mein­de Seb­nitz-Hohn­stein mei­nen Dienst als Pfar­rer be­gin­nen.

Be­vor wir uns hof­fent­lich bald per­sön­lich ken­nen­ler­nen, mö­ch­te ich mich hier ger­ne schon kurz vor­stel­len. Ich bin 31 Jahre alt und kom­me ur­sprüng­lich aus Tau­cha bei Leip­zig. In mei­ner Ju­gend­zeit packte mich zu­neh­mend das Nach­den­ken über grund­le­gen­de Fra­gen des Le­bens und ließ mich dann auch nicht wie­der los. Das führ­te mich schließ­lich ins The­o­lo­gie­stu­di­um, wel­ches ich in Leip­zig und Mar­burg ab­sol­vier­te.

Nach dem Ex­a­men leb­te ich ei­ni­ge Mo­na­te als frei­wil­liger Hel­fer in der ö­ku­me­ni­sch­en Ge­mein­schaft in Taizé mit. Die be­son­de­re Ge­mein­schaft mit Glau­ben­den und Glau­ben­such­en­den aus der gan­zen Welt und die Spi­ri­tu­a­li­tät der Taizé­an­dach­ten ha­ben mich im­mer wie­der sehr be­rührt und auch ge­prägt. An­schließ­end ver­brach­te ich ei­ni­ge Wo­ch­en als Hel­fer in ei­ner „Ar­che-Ge­mein­schaft“ in Ra­vens­burg, wo Men­schen mit und ohne Be­hin­de­rung mög­lichst ohne zwisch­en­mensch­liche Barrieren mit­ei­nan­der le­ben. Dann führ­te mein Weg wei­ter ins Vi­ka­ri­at, zu­nächst nach Glau­chau und dann nach Rei­ch­en­berg und Mo­ritz­burg bei Dres­den. Das Vi­ka­ri­at war für mich eine sehr span­nende Zeit, in der die Ge­wiss­heit rei­fen kon­nte: Ja, ich will die­sen Weg wei­ter­geh­en und Pfar­rer werden.

Nun steht für mich der Neu­be­ginn in Ihrer Ge­mein­de bevor.

Ich freue mich sehr da­rauf, ge­mein­sam mit Ih­nen auf die Su­che nach Erfüllung und Tie­fe im Le­ben zu ge­hen – in dem Ver­trau­en da­rauf, dass ge­ra­de un­ser christ­li­ch­er Glau­be den Weg da­hin zeigt. Und ich freue mich da­rauf, mit­ei­nan­der die­sem Glau­ben Ge­stalt zu ge­ben. Ge­mein­sam möch­te ich gerne im Licht des Glau­bens dem nach­spü­ren, was uns Halt gibt – per­sön­lich und in den ak­tu­el­len ge­sell­schaf­tli­chen He­raus­for­de­rung­en. Um es kurz zu sagen: Ich freue mich da­rauf, mit Ih­nen und Euch Ge­mein­de zu le­ben und zu ge­stalten!

Herzlich grüßt Ihr Sebastian Kreß

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