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Sonntag, 14. April 2019 · 17.00 Uhr
  • Sebnitz, Ev.‑Luth. Stadtkirche »Peter und Paul«
  • MUSIK IN PETER-PAUL · 1. Konzert 2019 · Eröffungskonzert
  • 1994 – 2019  ·  25 Jahre Konzertreihe in der Ev.‑Luth. Stadtkirche Sebnitz

Passionskonzert

Almuth Schulz
»So sehr hat Gott die Welt geliebt«

Passions­kantate für Chor, Alt‑ / Bariton­saxophon und Jazz‑Piano
 

Johann Michael Haydn (1737 – 1806)
»Missa Quadragesimalis«

Messe für die Fastenzeit (MH 552) für Chor, Orgel und Basso Continuo

 

Peter-Pauls-Kantorei Sebnitz

Thomas Seibig (Dresden) · Alt- und Bariton­saxophon,
Almuth Schulz (Halle/Saale) · Jazz-Piano

Daniela Kettner-Nitzsche (Pirna) · Orgel,
Margret Krahm (Dresden) · Violoncello,
Alexander Göpfert (Görlitz) · Kontrabass

Leitung: Kantor Albrecht Päßler

Konzert mit der Peter-Pauls-Kantorei in der Ev.-Luth. Stadtkirche Sebnitz · Foto: Kirche Sebnitz (2018) Konzert mit der Peter-Pauls-Kantorei in der Ev.-Luth. Stadtkirche Sebnitz

 

 


 


Eintritt: 10,- € (ermäßigt: 6,- €) – freie Platzwahl

Vorverkauf (ab 7. März):
Pfarramt Sebnitz (Tel.: 035971 809330),
Tourist­information Sebnitz (Tel.: 035971 70960)

Restkarten an der Abendkasse
 


»So sehr hat Gott die Welt geliebt«

Passions­konzert zur Eröffnung des Jubiläums­jahrgangs 2019 unserer Konzert­reihe MUSIK IN PETER-PAUL

Ein Programm mit zwei ganz unter­schied­li­chen Stücken eröff­net in diesem Jahr unsere Konzert­reihe MUSIK IN PETER-PAUL.

Jazz-Pianistin und Komponistin Almuth Schulz (Halle/Saale) Jazz-Pianistin und Komponistin Almuth Schulz (Halle/Saale)

Die in Halle lebende Jazz-Pianistin und Kompo­nistin Almuth Schulz schrieb ihre Passions­kantate »So sehr hat Gott die Welt geliebt« im Jahr 2014. Nicht nur mit der Wahl der musi­ka­li­schen Mittel sondern auch mit der Auswahl und Gestal­tung der Texte will sie das Passions­geschehen – das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz – in unsere heutige Zeit hinein sprechen lassen. So erklin­gen neben dem Text aus dem Johannes­evangelium z.B. im »Kyrie« auch aktu­elle Bittrufe.

Porträt des Komponisten Johann Michael Haydn, Zeichnung von Heinrich Eduard Winter (1788 – 1829) (Bild: Wikimedia Commons) Porträt des Komponisten Johann Michael Haydn, Lithografie von Heinrich Eduard Winter (1788 – 1829)
(Bild: Wikimedia Commons)

Johann Michael Haydn war bereits gut 30 Jahre als Konzert­meister und Hof­kom­po­nist im Dienst der Salz­burger Fürst­erz­bischöfe tätig, als er im Februar und März 1794 seine drei Quadra­gesima-Messen schrieb. Im Katalog seiner fast 850 Kompo­sitionen – zwei Drittel davon sind Werke der Kirchen­musik – gehören sie zu den ganz wenigen Aus­nahmen, die ohne einen beson­deren Anlass oder Auftrag entstanden sind. Der Name »Quadra­gesima« steht für die Zahl 40 und meint die 40tägige Fasten- oder Passions­zeit für die diese Messen gedacht sind. Obwohl Haydn der Kirchen­jahres­zeit ange­messen nur sehr spar­same musi­ka­li­sche Mittel einsetzt, ist ganz besonders seine »Missa Quadra­gesimalis« (MH 552) ein außer­ordent­lich klang­schönes und hörens­wertes Stück.


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