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Miteinander in der Region

Ab dem 2. Ja­nu­ar 2021 wer­den die Kirch­ge­mein­den Stol­pe­ner Land, Lau­ter­bach-O­ber­otten­dorf, Neu­stadt und Seb­nitz-Hohn­stein ge­mein­sam als „Ev.-Luth. Kirch­ge­mein­de­bund Nörd­li­che Sä­chs­ische Schweiz“ ar­bei­ten.
In ei­nem Kirch­ge­mein­de­bund blei­ben die Ge­mein­den recht­lich selbst­ständig. Die Kir­chen­vor­stän­de sind nach wie vor zu­stän­dig für die Fra­gen des geist­li­chen Le­bens in der Ge­mein­de.
Der Bund ko­or­di­niert die Ar­beit in den ver­schie­de­nen Be­rei­chen wie Kir­ch­en­mu­sik, Ar­beit mit Kin­dern und Ju­gen­dl­ichen, Kon­fir­man­den­ar­beit oder Seel­sorge in Pfle­ge­hei­men, so dass Schwer­punk­tsetz­ungen und Zu­sam­men­ar­beit ver­ein­facht wer­den.
Alle Mi­tar­bei­ten­den wer­den beim neu­en Bund an­ge­stellt. Die Pfarr­amts­lei­tung ü­ber­nimmt Pfar­rer Schellen­ber­ger. Der Vor­stand des Kir­ch­ge­mein­de­bun­des be­steht aus je­weils den Vor­si­tz­en­den und stell­ver­tre­ten­den Vor­sitz­en­den der Kir­ch­en­vor­stän­de. Er ist ver­ant­wort­lich für ge­mein­sa­me Per­so­nal- und Fi­nanz­an­ge­le­gen­hei­ten.
Das Jahr 2021 wol­len wir als Ü­ber­gang nu­tzen, um ei­ne ge­mein­sa­me Ver­wal­tung zu plan­en. Das be­deu­tet, dass Ver­wal­tungs­auf­ga­ben für die Kirch­ge­mein­den und die Fried­hö­fe ge­mein­sam ge­re­gelt wer­den. Die Pfarr­äm­ter sol­len er­hal­ten blei­ben.
Für seel­sorg­li­che An­ge­le­gen­hei­ten in uns­er­er Kirch­ge­mein­de ist wei­ter­hin Pfarrer Gul­bins zu­stän­dig. Die an­de­ren Seel­sor­ge­be­zir­ke wer­den sich a­ber ver­än­dern.

Zum 1. Ja­nu­ar 2021 wird Pfar­rer Al­bert (Lau­ter­bach) in den Ru­he­stand ge­hen. Die­se Stel­le wird nicht wie­der­be­setzt. Auß­er­dem wird Pfar­rer Heu­rich (Stol­pen) im Früh­jahr 2021 die Stel­le wechs­eln.
Da­her sind von jetzt sechs Pfarr­stel­len (Dienst­si­tze in Stol­pen, Lau­ter­bach, Hohn­stein, Neu­stadt I, Neu­stadt II und Seb­nitz) im Früh­jahr mög­li­cher­wei­se nur drei Pfarr­stel­len be­setzt (Neu­stadt I, Neus­tadt II und Seb­nitz). Um­so dring­en­der ist die Wie­der­be­set­zung der Hohn­stei­ner Pfarr­stel­le. Das ha­ben wir auch dem Lan­des­kir­chen­amt mehr­fach sig­na­li­siert. Auch wenn die neu­en Struk­tu­ren für Ver­än­der­ung­en sor­gen, wer­den die Ver­än­der­ung­en für Ge­mein­de­glie­der in Seb­nitz-Hohn­stein wohl ü­ber­schau­bar sein. Wir arb­ei­ten schon jetzt mit Haupt- und Eh­ren­amt­li­chen in ei­ner großen Flä­che mit vie­len Or­ten zu­sam­men. Im Mit­ei­nan­der von Orts­aus­schüs­sen und Kir­chen­vor­stand hab­en wir gu­te Er­fah­rung­en ge­macht. Bei der Kir­chen­vor­stands­wahl wur­de noch­mal deut­lich, dass den Kir­ch­vor­steh­ern die Be­lan­ge der ver­schie­de­nen Or­te am Her­zen lie­gen. Die Re­gio­na­li­sier­ung ist not­wen­dig, weil mit ge­ring­er wer­den­den Re­ssour­cen durch weni­ger Kir­ch­en­mit­glie­der die Mit­ar­bei­ten­den an ver­schie­den­en Or­ten ar­bei­ten wer­den. Die­se Ar­beit muss gut ab­ge­spro­chen wer­den. Da­her trägt un­ser Kir­chen­vor­stand die­se Ver­än­de­rung grund­sätz­lich mit, a­ber sieht auch die He­raus­for­de­rung­en.

Lothar Gulbins

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